AsF: Frauenmahl mit Verleihung der Roten Frau

Veröffentlicht am 18.12.2019 in Arbeitsgemeinschaften

„Seit nunmehr 34 Jahren lädt die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Bremerhaven (ASF) zum Traditionellen Bremerhavener Frauenmahl mit Labskausessen ein, um am Gründungstag des ältesten Arbeitervereins von 1866 in Geestendorf Frauen für ihr Engagement zu ehren und Netzwerke zu stärken“ erklärt Vorsitzende Sabrina Czak. „In diesem Jahr haben wir zudem die Ehre unsere 10. Rote Frau zu verleihen. Seit im Jahr 2010 die erste Rote Frau an Giesela Tresch für die Frauenförderung sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vergeben wurde, konnten weitere 9 Frauen aus den Bereichen Sport, Gesundheit, Ehrenamt, Familien- und Flüchtlingshilfe sowie Politik ausgezeichnet werden.“

Die 10. Rote Frau wurde am heutigen Abend durch unsere Laudatorin Bettina Willhelm, Bremer Landesfrauenbeauftrage, an Vivian Glade verliehen. „Vivian Glade zeichnet sich durch ein 25- jähriges Engagement im kulturellen Bereich aus. Mit ihrem Verein Glad(E)Makers versucht sie als Chorleitung Menschen für Musik zu begeistern. Hierbei arbeitet Frau Glade immer frei nach der Philosophie, dass Jede(r) mit Durchhaltevermögen, Motivation und Engagement seine Ziele erreichen kann. Selbstbewusstsein fördern und lernen Hilfe zu geben sowie anzunehmen stehen zudem im Fokus bei der Durchführung von Projekten. Somit verknüft Frau Glade kulturelle Belange mit sozialem Engagement.“


Freude durchs Singen unter die Mitmenschen bringen – das konnten auch die Anwesenden beim Frauenmahl live erleben, an dem Frau Glade sich für die Preisverleihung durch mehrere Lieder zusammen mit ihrer Crew bedankte.
„Wir haben uns entschlossen die Tradition der Ehrung einer engagierten Frau auch in den kommenden Jahren fortzusetzen. Hierzu wurde eigens durch die Bremerhavener Künstlerin Sofia Schneider eine neue Preisskulptur entworfen, die ab dem kommenden Jahr verliehen wird. Frau Schneider hat für uns benutzte Konservendosen zu Lampenschirmen umfunktioniert, so dass neben einer weiblichen Form die Optik einer starken Flamme entstand, die zudem durch die Beleuchtung unterstrichen wird. Hierbei gilt das Motto: Sich für etwas zu engagieren, heißt auch, für etwas zu brennen.“ erklärt Czak.

„Mit Frau Schneider konnten wir eine Bremerhavener Künstlerin aus dem Kreis der Goethe45 gewinnen, uns für 10 weitere Jahre auszustatten.“ zeigt sich Czak begeistert. „Unser Ziel hierbei war es die heimische Kulturszene zu stärken. Dabei eine junge engagierte Künstlerin für unsere Sache gewonnen zu haben und gleichzeitig Frauenförderung vor dem Hintergrund nachhaltiger neu entstehender Figuren zu betreiben, ist für uns eine gelungene Kombination. Wir freuen uns jetzt schon auf das kommende Frauenmahl, wo die erste Flamme an eine neue zu Ehrende geht – die Planungen laufen und die Vorfreude steigt!“

 
 

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