14.10.2020 in Lokal von SPD Bremerhaven

Bremerhaven-Koalition bringt Kinderpass auf den Weg:

 

Zur Weihnachtszeit ein Gutscheinheft für rund 6.000 Kinder
 
Zeichen setzen für Kinder – das hat sich die Bremerhaven-Koalition aus SPD, CDU und FDP auf die Fahnen geschrieben: Nachdem auf Initiative von Sozialstadtrat Uwe Parpart (SPD) in einem gemeinsamen Projekt von Stadt, Tafel, AWO, Diakonie und DRK sichergestellt wurde, dass Kinder aus sozial schwachen Familien über die jeweilige Schule oder Kita eine Essenstüte bekommen, soll es nun zur Weihnachtszeit eine soziale Kinderaktion geben, den Kinderpass. Für rund 6.000 bedürftige Kinder – und damit deutlich mehr als bei der Aktion im Sommer – soll es die Bonusgutscheine geben, finanziert aus Rücklagen des Sozialamtes: Darüber hinaus können Sponsorinnen und Sponsoren sich zusätzlich einbringen, damit der Kinderpass noch praller wird.
 
Thomas Ventzke, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion: „Wir haben im Stadtgebiet viele Familien, die nach SGB II bzw. SGB XII Leistungen erhalten – mitbetroffen sind auch viele Kinder, wie die Armutsberichte deutlich aufzeigen. Wir wissen auch, dass wir mit dieser Aktion das strukturelle Problem nicht lösen können. Aber wir wollen ein sozialpolitisches Zeichen setzen.“
 
Bernd Freemann, für die FDP im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Seniorinnen und Senioren, Migrantinnen und Migranten und Menschen mit Behinderung: „Es geht um etwa 6.000 Kinder, die von der Stadt Bremerhaven ein Geschenk, weil die Familien coronabedingt besonders belastet sind, erhalten sollen. Dieses Geschenk kann nicht auf Grundlage von SGB II und XII gewährt werden, sondern soll über den Leistungskatalog hinausgehen. Angedacht ist eine Summe von 20 Euro pro berechtigtes Kind bis zum vollendeten 15. Lebensjahr.“
 

Czak/Parpart

Sozialstadtrat Uwe Parpart: „Derzeit laufen Gespräche, um den Kinderpass durch weitere Gutscheine aufzuwerten – so hat die Nordsee-Zeitung angekündigt, das Ansinnen über ihre Initiative „Hilfe für Mitbürger“ zu unterstützen.“ Sabrina Czak, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Stadtverordnetenfraktion, ergänzt: „Mit diesem Angebot werden Kinder ganz unmittelbar unterstützt: Sie leiden besonders unter den derzeitigen Corona-Einschränkungen, die die Möglichkeiten auf eine unbeschwerte Entfaltung unserer jungen Menschen in diesem Jahr besonders beeinflusst haben. Jede weitere Freude hilft diese Zeit besser zu überstehen. Ich fände es toll, wenn sich viele weitere Sponsoren mit einem individuellen Beitrag einbringen könnten, um Kindern ein Lächeln in diesen schweren Zeiten zu ermöglichen.
 
Die Gutscheine werden über das Sozialamt und das Jobcenter an die Bedürftigen verschickt und können bis zum 31. Dezember 2020 eingelöst werden. Es ist sichergestellt, dass eine missbräuchliche Verwendung – etwa der Erwerb nicht kindgerechter Artikel – ausgeschlossen ist. Die Koalition aus SPD, CDU und FDP stellt für die Aktion rund 123.000 € aus Rücklagen des Sozialamtes zur Verfügung.

 

27.05.2020 in Lokal von SPD Bremerhaven

Auf die Tüte, fertig, los: Essenspakete für Schulen und Kitas

 

Parpart: Kostenloses Mittagessen auch während der Corona-Pandemie

Bremerhaven, 27. Mai 2020. In einem gemeinsamen Projekt stellen Stadt Bremerhaven, Tafel, Arbeiterwohlfahrt (AWO), Diakonie und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) während der Corona-Pandemie sicher, dass Kinder aus sozial schwachen Familien über die jeweilige Schule oder Kita eine Essenstüte bekommen: „Insgesamt kommt das Projekt 650 Schülerinnen und Schülern sowie 839 Kita-Kindern zugute. Kindern, die auch bisher in ihrer Einrichtung ein kostenloses Mittagessen in ihrer Einrichtung bekommen haben, das über das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes finanziert wurde“, erklärt Sozialstadtrat Uwe Parpart (SPD), der maßgeblich an diesem Projekt mitgewirkt hat.

Der SPD-Politiker sagte, es sei zu begrüßen, dass der Bund den Kommunen die flexible Nutzung der Mittel zugestanden habe: „Wir hätten die rund 56.000 Euro Gesamtkosten aber auch anderweitig gestemmt bekommen – weil das Projekt zu wichtig ist, um es nicht zu machen.“ Er freue sich, so Parpart, dass das Projekt ein Zusammenwirken vieler helfender Hände sei: Es sei lobenswert, dass alle Beteiligten unkompliziert und lösungsorientiert zusammengekommen seien. „Das ist eine besondere Stärke unserer Stadtgemeinde: Solidarität ist kein Wort der Sonntagsreden, sondern wir leben es gemeinsam in der ganzen Woche. Herzlichen Dank allen, vor allem den vielen Ehrenamtlichen, die eine ganz wichtige Arbeit leisten“, freut sich der SPD-Politiker.

Die Tüten gibt es nicht nur in der Schulzeit beziehungsweise während der Kita-Öffnungszeit, sondern auch in den Ferien. Am Dienstag (26. Mai 2020) erhielten die ersten Schulen ihre Tüten: „Unser Plan ist, dass die Kinder, die einen Anspruch auf die Versorgung haben, einmal in der Woche ein Paket bekommen, das in der Einrichtung abgeholt wird – das erspart uns nicht nur Wege und Logistikkosten, sondern trägt auch dazu bei, den Kontakt zu Betreuern und Lehrern zu halten“, so Parpart. Selbstverständlich wurden die betroffenen Kita-Eltern bereits persönlich informiert, Schulkinder erhalten einen Brief mit allen wichtige Informationen.

Die Aufgaben sind klar verteilt: Während die ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiter den Lebensmitteleinkauf und die Verpackung übernehmen, stellt das DRK die Räumlichkeiten zur Verfügung – hier werden auch die Boxen zu den 53 Kitas und 16 Ganztagsschulen auf den Weg gebracht. DRK-Ehrenamtskoordinator Marcus Stührenberg hat die Touren organisiert: Montags, dienstags und mittwochs werden die Tüten gepackt und jeweils am Folgetag von vier DRK-Ehrenamtlern an die Einrichtung geliefert. „An einem Tag werden ausschließlich die Schulen beliefert, an den anderen beiden Tagen die Kitas“, schildert Stührenberg den Ablauf.

Was ist in den Paketen enthalten? Haltbare Zutaten und Rezeptvorschläge für eine Woche, die von einem Ernährungsberater zusammengestellt worden sind. So finden sich in den ersten Tüten Würstchen, Bulgur, Eier, Zwiebeln und manch andere schmackhafte Zutat, mit denen sich was Leckeres und Gesundes zu Mittag kochen lässt. Dass vielleicht nicht alle aus dem Stand in der Lage sind, mit den gelieferten Waren fertig zu werden – auch daran haben die Organisatoren gedacht: „Zunächst einmal ist es durchaus ein Vorteil, wenn Eltern vielleicht auch zusammen mit ihren Kindern kochen. Dann haben wir schon Kochvideos produziert, um zusätzlich zu den Rezepten eine leicht verständliche Anleitung zu geben“, erklärt Parpart. Ein Video gibt es schon, weitere werden in den nächsten Tagen folgen auf dem extra angelegten YouTube-Kanal der Tafel Bremerhaven, auf dem kindergerecht das Kochen vermittelt werden soll. So zeigt ein Video den perfekten Pfannkuchen als Beschreibung des ersten Rezepts im Film. So können Kinder unter Anleitung von Erwachsenen oder mit ältere Geschwistern Speisen selbst zubereiten – eine weitere Möglichkeit, Kompetenzen zu erlernen und das Miteinander zu stärken.

 

05.12.2019 in Lokal von SPD Bremerhaven

Die Schwächsten in der Gesellschaft haben große Stärken - Inklusion und Toleranz sind für uns keine Fremdworte

 

Heute tagte der Landesteilhabebeirat in Bremerhaven im t.i.m.e Port II. 
Unser Stadtrat Uwe Parpart begrüßte die zahlreichen,  auch aus Bremen angereisten Gäste. Die  Stadtverordnete Susanne Ruser, unser Bürgerschaftsabgeordneter Holger Welt  und Karl-Otto Harms begleiteten die  Sitzung mit hohem Interesse an den Themen. 
Unsere Fachpolitiker werden die im Landesteilhabebeirat gefassten Beschlüsse in den Gremien diskutieren und in ihre politische Arbeit aufnehmen. 



(Foto Susanne Ruser, Holger Welt, Uwe Parpart, Karl-Otto Harms)

 

15.10.2019 in Lokal von SPD Bremerhaven

SPD fordert Rettungskonzept zur DSM-Museumsflotte

 

Günthner: „Schiffe-versenken-Spiel muss aufhören“

Nach dem Desaster um die „Seute Deern“ fordert die Bremerhavener SPD das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) und den Bremer Senat auf, jetzt umgehend ein Rettungskonzept für die restliche Museumsflotte auf den Weg bringen: „Das Spiel Schiffe versenken muss aufhören“, sagt der Bremerhavener SPD-Vorsitzende Martin Günthner. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es DSM und Senat bei ernsthaftem Bemühen gelingen könne, auch Mittel des Bundes dazu einzuwerben. „Jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden, ein ähnliches Dahingammeln mit Totalverlust, wie es bei der ,,Seute Deern" zu beobachten ist, darf nicht erneut passieren“, so Günthner unter Hinweis auf einen entsprechenden einstimmigen Beschluss des Unterbezirksvorstandes. Die Bremerhavener SPD erwarte, dass am 23. Oktober im Stiftungsrat des DSM nicht nur über den Umgang mit der „Seute Deern“ entschieden werde, sondern ebenfalls Sicherungsmaßnahmen für die Museumsflotte ergriffen würden: „Hier ist insbesondere die Leitung des DSM in der Pflicht, die sich nach nicht nur meiner Meinung in der Vergangenheit bezogen auf den Schiffserhalt viel zu passiv verhalten hat“, so Günthner.

 

22.09.2019 in Lokal von SPD Bremerhaven

Bremerhaven baut - bezahlbarer Wohnungsbau bei der Stäwog

 

Neuer sozialer Wohnraum - während in anderen Städten über die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum diskutiert wird, wurde in Bremerhaven bereits gebaut. Wir waren am gestrigen Samstag, den 21. September 2019, bei der Eröffnung des ersten Neubaus in modularer Bauweise der Bremerhavener Stäwog. Hier sind 31 Wohnungen im bezahlbaren Segment entstanden - und alle bereits vergeben. Die gute Nachricht ist, dass weitere Objekte in Planung sind und die Versorgung der Bremerhavener mit qualitativen und bezahlbaren Wohnraum sichern. 

Auf dem Bild: Genoss/innen mit Sieghard Lückehe, Geschäftsführer der Stäwog und Charlyn Armbrust, zuständige Projektleiterin.

 

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