Ersatz für „Seute Deern“: BdSt-Kritik unangemessen

Veröffentlicht am 30.09.2020 in Unterbezirk

Günthner: „Unpassende Politikspiele des Herrn Kau“  
 
Bremerhaven. Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner hat den Vorstoß des Bundes der Steuerzahler (BdSt) in der Diskussion um den Ersatz für die „Seute Deern“ kritisiert. Der Bremer Steuerzahler-Vorstand Carl Kau hatte im Zusammenhang mit dem vom Deutschen Bundestag bewilligten Bundeszuschuss von einem „Gipfel der haushaltspolitischen Unverantwortlichkeit“ gesprochen und stattdessen die Verlegung der „Schulschiff Deutschland“ von Vegesack in den Bremerhavener Museumshafen unterstützt.

 

Guenthner_2019

„Wenn Herr Kau wieder Politik machen will – den Eindruck hat man, wenn man sich die jüngst zunehmenden Äußerungen zu Gemüte führt – muss er das in der Bremer Union klären. Bis dahin sind es mehr als unpassende Politikspiele eines Ex-Unionspolitikers“, so Günthner. Kau war von 2007 bis 2011 sowie von 2013 bis 2015 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. „Herr Kau hat als Hafenpolitiker, aber auch als Haushälter ein Minimum ein Gespür und Kompetenz um zu wissen, dass bei allem grundsätzlichen Respekt gegenüber dem Bund der Steuerzahler derartige Einreden in die aktive Politik mindestens fragwürdig sind.“

 

Günthner sagte, der Bund der Steuerzahler sitze im Elfenbeinturm und nehme sich das Recht heraus, geleitet von Willkür und persönlichem Geschmack dieses und jedes Thema mit einem Kommentar zu versehen, ohne eigene Verantwortung zu übernehmen: „Die SPD-geführte Bremerhavener Koalition hat es sich zum Ziel gesetzt,  das Standbein des maritimen Tourismus zu festigen und weiter auszubauen. Die ,,Seute Deern“ war – ob es einigen nun passt oder nicht – das maritime Wahrzeichen der Seestadt. Wenn wir im Marketing unserer Stadt weiterhin mit Hand und Fuß arbeiten wollen, brauchen wir einen soliden Ersatz, damit das Storytelling des maritimen Tourismus in unserer Stadt eine solide Basis hat. Wenn Herr Kau und seine Mitglieder dazu was Seriöses vorzubringen haben, sind die Adressaten bekannt“, so Günthner abschließend.


Hinweis: In einer früheren Version dieser Pressemitteilung wurde Herr Kau als "CDU-Mitglied im Stadtbezirk Schwachhausen" bezeichnet. Wir haben uns dabei als Quelle auf seinen Wikipedia-Eintrag gestützt, in dem dies so nachzulesen war. Herr Kau legt Wert auf die Feststellung, dass er seit 2015 nicht mehr Mitglied der CDU ist. Selbstverständlich haben wir umgehend seinem Wunsch entsprochen und den Bezug zur CDU entfernt.

 
 

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