14.10.2020 in Ortsverein von SPD Bremerhaven

SPD Surheide besucht Reitclub Bremerhaven

 

Das Leben ist ein Ponyhof 

Hiervon haben sich im Oktober die Vertreter des Ortsvereins Surheide, Andreas Feddern und Wolfgang Jägers sowie Janina Brünjes für den UB-Vorstand, überzeugen können.


Bei dem vor-Ort-Termin mit dem Reitclub Bremerhaven konnten sie sich mit den Vorstandsmitgliedern Montgomery Scheffczyk, Joachim Falke und Regina Falke über die Arbeit des Vereins austauschen. Das Interesse am Reitunterricht liegt nach wie vor insbesondere bei Mädchen und Kindern im Trend. Daher nimmt die Nachwuchsförderung und das behutsame Heranführen an die Arbeit mit den Pferden einen großen Stellenwert ein. Es wurden Angebote für Interessierte geschaffen, um die Tiere erst einmal kennenzulernen. Hierzu zählen das Angebot „Ponyführen“ sowie die Buchung von Kindergeburtstagen im Stall. Darüber hinaus engagieren sich die Jugendlichen in einer Gruppe, um die Reitanlage und das Vereinsgelände auf Vordermann zu halten. Die Begehung des Geländes war ebenfalls ein Teil des Besuchs. So gibt es vor Ort viele Weiden und Wiesen, einen Springplatz, einen Dressurplatz und einen großen Paddock. Präsentiert wurden auch die großen Stallanlagen mit den Pferdeboxen, die mit der Zeit zum Wohle, insbesondere der großen Tiere, immer größer werden. Ein großes Projekt für die Zukunft ist in diesem Zusammenhang der sich bereits in Arbeit befindende Bau eines Offenstalls. Der Verein möchte damit den Aufenthalt als Gruppe mehrerer Pferde fördern und den Tieren durch das Offenstall-Konzept selbst die Entscheidung überlassen, ob sie sich unter freiem Himmel oder im Stall aufhalten möchten.


Die Herausforderungen der nächsten Jahre werden für den Reitclub sein, weiterhin geeignete und kinderliebe Pferde ruhigen Gemütes für die Reitschüler vorzuhalten. Darüber hinaus würden Verbesserungen im Bereich des Außengeländes für eine höherer Attraktivität beim Sport unter freiem Himmel sorgen.

Die SPD bedankt sich für die tolle Führung und freut sich auf ein Wiedersehen!

 

14.10.2020 in Lokal von SPD Bremerhaven

Bremerhaven-Koalition bringt Kinderpass auf den Weg:

 

Zur Weihnachtszeit ein Gutscheinheft für rund 6.000 Kinder
 
Zeichen setzen für Kinder – das hat sich die Bremerhaven-Koalition aus SPD, CDU und FDP auf die Fahnen geschrieben: Nachdem auf Initiative von Sozialstadtrat Uwe Parpart (SPD) in einem gemeinsamen Projekt von Stadt, Tafel, AWO, Diakonie und DRK sichergestellt wurde, dass Kinder aus sozial schwachen Familien über die jeweilige Schule oder Kita eine Essenstüte bekommen, soll es nun zur Weihnachtszeit eine soziale Kinderaktion geben, den Kinderpass. Für rund 6.000 bedürftige Kinder – und damit deutlich mehr als bei der Aktion im Sommer – soll es die Bonusgutscheine geben, finanziert aus Rücklagen des Sozialamtes: Darüber hinaus können Sponsorinnen und Sponsoren sich zusätzlich einbringen, damit der Kinderpass noch praller wird.
 
Thomas Ventzke, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion: „Wir haben im Stadtgebiet viele Familien, die nach SGB II bzw. SGB XII Leistungen erhalten – mitbetroffen sind auch viele Kinder, wie die Armutsberichte deutlich aufzeigen. Wir wissen auch, dass wir mit dieser Aktion das strukturelle Problem nicht lösen können. Aber wir wollen ein sozialpolitisches Zeichen setzen.“
 
Bernd Freemann, für die FDP im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Seniorinnen und Senioren, Migrantinnen und Migranten und Menschen mit Behinderung: „Es geht um etwa 6.000 Kinder, die von der Stadt Bremerhaven ein Geschenk, weil die Familien coronabedingt besonders belastet sind, erhalten sollen. Dieses Geschenk kann nicht auf Grundlage von SGB II und XII gewährt werden, sondern soll über den Leistungskatalog hinausgehen. Angedacht ist eine Summe von 20 Euro pro berechtigtes Kind bis zum vollendeten 15. Lebensjahr.“
 

Czak/Parpart

Sozialstadtrat Uwe Parpart: „Derzeit laufen Gespräche, um den Kinderpass durch weitere Gutscheine aufzuwerten – so hat die Nordsee-Zeitung angekündigt, das Ansinnen über ihre Initiative „Hilfe für Mitbürger“ zu unterstützen.“ Sabrina Czak, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Stadtverordnetenfraktion, ergänzt: „Mit diesem Angebot werden Kinder ganz unmittelbar unterstützt: Sie leiden besonders unter den derzeitigen Corona-Einschränkungen, die die Möglichkeiten auf eine unbeschwerte Entfaltung unserer jungen Menschen in diesem Jahr besonders beeinflusst haben. Jede weitere Freude hilft diese Zeit besser zu überstehen. Ich fände es toll, wenn sich viele weitere Sponsoren mit einem individuellen Beitrag einbringen könnten, um Kindern ein Lächeln in diesen schweren Zeiten zu ermöglichen.
 
Die Gutscheine werden über das Sozialamt und das Jobcenter an die Bedürftigen verschickt und können bis zum 31. Dezember 2020 eingelöst werden. Es ist sichergestellt, dass eine missbräuchliche Verwendung – etwa der Erwerb nicht kindgerechter Artikel – ausgeschlossen ist. Die Koalition aus SPD, CDU und FDP stellt für die Aktion rund 123.000 € aus Rücklagen des Sozialamtes zur Verfügung.

 

13.10.2020 in Bürgerschaft von SPD Bremerhaven

Neues aus der Bürgerschaft

 
v.l.n.r.: Janina Brünjes, Martin Günthner, Claudia Schilling und Jörg Zager

Die SPD-Abgeordneten Martin Günthner, Janina Brünjes, Jörg Zager und Holger Welt berichten aus der Bremischen Bürgerschaft:

In der aktuellen Stunde zum Thema Tarifverhandlungen und Warnstreiks haben wir unsere sozialdemokratische Position deutlich gemacht: es gibt für einen Streik keinen „richtigen“ Zeitpunkt. Wir sind der Auffassung, dass Streiks und Tarifverhandlungen auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigungen im Kampf für gute Löhne und Arbeitsbedingungen haben.

In der Fragestunde wurde erneut über die Seute Deern debattiert. Leider verunglimpfen die Grünen noch immer die einmalige Chance für ein solches Projekt und den sozialdemokratischen Erfolg, 46 Millionen Euro aus Berlin nach Bremerhaven geholt zu haben. Wir sagen: Grüne politische Visionen enden beim eigenen Gartenzaun. Wir als SPD realisieren Großprojekte und machen unsere maritime Stadt fit für die Zukunft!


Weiter wurden folgende Themen diskutiert:


Veranstaltungswirtschaft auf dem Weg in die Zukunft begleiten: Die Corona-Krise macht vor keinem Bereich Halt. Auch nicht vor Schaustellern, Veranstaltern und Solo-Selbstständigen in dem Bereich. Wir wollen die Branche unterstützen, indem wir mit Programmen und Unterstützungsmaßnahmen helfen. Zusätzlich fordern wir eine Koordinierungsstelle, die zentral als Anlaufstelle zur Verfügung steht und werden einen besonderen Fokus auf die Fortführung von Außengastronomie legen, die sich bewährt hat.

Übergangspflegestellen für Kinder und Jugendliche attraktiver gestalten: Diese Stellen greifen, wenn durch eine Kindeswohlgefährdung Kinder in Obhut genommen werden müssen. Sie dienen als bessere Alternative zur stationären Aufnahme. Doch für die Übergangspflegeeltern ist die Aufnahme von Kindern nicht attraktiv und deshalb ein Rückgang der Bereitschaft festzustellen. Wir möchten diesem Missstand begegnen und neue Eltern hierfür gewinnen. Dafür ist die Wertung dieser Aufgabe als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorzunehmen, Werbung und Akquise zu betreiben und Bürokratie abzubauen.


Aktionsplan gegen Rassismus: Noch immer kommt es im Alltag oder Berufsleben zu rassistischen Anfeindungen. Die Betroffenen leiden sehr darunter, z.B. wegen ihres Aussehens oder der Sprache attackiert zu werden. Auch im Internet werden beleidigende Übergriffe immer häufiger. Das können wir nicht tolerieren und dagegen wollen wir vorgehen: durch die Schaffung von Präventionsangeboten, Sensibilisierung für das Thema sowie umfangreicher Beratung und bessere Strafverfolgung.

 

09.10.2020 in Regional von SPD Bremerhaven

Gestiegene Corona-Infektionszahlen in Bremen: „Seestadt darf kein Kollateralschaden werden“

 

Nachdem die Stadt Bremen am Mittwoch die kritische Obergrenze von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten hat und mit einem Inzidenzwert von 57,6 zum Risikogebiet erklärt worden ist, warnt Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner davor, dass die Seestadt zum Leidtragenden Bremer Nachlässigkeiten werde: „Bremerhaven hat aktuell eine Inzidenzwert von 5,1. Aufgrund der Tatsache aber, dass in unserer Stadt der Hafen stadtbremisch ist, haben wir kurioserweise ein Risikogebiet in unserer Stadt.“

 

09.10.2020 in Stadtverordnetenfraktion von SPD Stadtverordnetenfraktion Bremerhaven

Grüne Wirtschaftsfeindlichkeit bedroht landbremische Entwicklungschancen

 

Allers: „Bremerhaven freut sich über Ansiedlung interessierter Unternehmen“

„Wenn die Grünen in Bremen partout keine zusätzlichen Betriebe in der Logistikbranche ansiedeln wollen, was wirtschaftspolitisch höchster Quatsch ist, will ich für Bremerhaven sagen: Wir heißen Interessierte der Logistiksparte herzlich willkommen“, kommentiert Sönke Allers, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung das Positionspapier der bündnisgrünen Bürgerschaftsfraktion zum Gewerbeentwicklungsprogramm des Wirtschaftsressorts. Darin erteilt die Partei den vom Fachressort geforderten neuen Gewerbegebieten für Logistik eine Absage.

„Diplomatisch formuliert ist es schon eine bizarre Sichtweise, wenn sich Bündnis ‘90/Die Grünen in Bremen im Logistikbereich nur noch auf „stadttragende und arbeitsträchtige“ Unternehmen konzentriert und die restliche Logistikbranche in den Planungen keine Rolle mehr spielt. Hart formuliert muss man klar festhalten, dass einmal mehr grüne Wirtschaftsfeindlichkeit Entwicklungschancen nachhaltig bedroht“, so der SPD-Politiker. Erneut werde deutlich, so Allers, dass Wirtschaftspolitik für die Grünen maximal eine untergeordnete Rolle spiele.

„Ansonsten gilt natürlich die Einladung Bremerhavens an die Branche, sich hier anzusiedeln: Hier werden Gewerbeflächen erschlossen und die Seestadt ist gerade für Unternehmen aus dem Logistikbereich eine echte Alternative: Im Gegensatz zu der bündnisgrünen wirtschaftsfeindlichen Politik wissen wir in Bremerhaven, dass gutes Leben immer auch stark verzahnt mit guter Arbeit gesehen werden muss“, so Allers.

Der Vorsitzende der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Sönke Allers, fordert die Wirtschaftsförderung und den Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz auf, alle Logistikunternehmen in der Stadt Bremen anzuschreiben und sie auf die guten Möglichkeiten und Flächen für Unternehmen in Bremerhaven aufmerksam zu machen.

 

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